Wegebau, Auffahrten, Begrenzungen, Terrassen oder lauschige Plätze im Garten. Pflasterarbeiten sind ein wichtiger Bestandteil der Gartengestaltung und kein notwendiges Übel. Pflaster gibt es in allen Größen und Formen. So unterscheiden wir zwischen Großstein-, Kleinstein- und Natursteinpflaster oder Mosaikplatten. Jede dieser Pflasterarten verleiht Ihrem Garten einen ganz individuellen Touch und erfüllt unterschiedliche Anforderungen.

Pflasterbauweisen
Unabhängig von der Art und Beschaffenheit des Pflasters, ist ein wesentlicher Bestandteil jeglicher Pflasterarbeiten der Unterbau. Denn dieser muß die entstehenden Scherkräfte aufnehmen und ausgleichen. Diese sind natürlich von sehr unterschiedlicher Art, wenn es sich zum Beispiel um einen Weg im Garten oder um die Auffahrt handelt. Die Standardbauweise besteht aus witterungsbeständigem Splitt, Sand oder Granulat, worauf die Steine gesetzt werden und wird auch ungebundene Bauweise genannt. Die Fugen werden in der Regel mit dem gleichen Material gefüllt. Die Pflasterdecke bleibt wasserdurchlässig. Durchgesetzt hat sich auch der Aufbau mit verschiedenen Schichten bestehend aus Kies, Schotter und Split, worauf die Steine gesetzt werden. Diese Unterkonstruktion benötigt keinen zusätzlichen Estrich für einen besseren Halt, es sei denn, der der Belag ist stärkeren Belastungen ausgesetzt. Diese Bauweise eignet sich beispielsweise gut für Auffahrten auf weitgehendste ebenen Flächen. Bei der gebundenen Bauweise bestehen das Pflasterbett sowie die Fugen aus Zementmörtel. Um zu verhindern, dass die Fugen bei sehr starker Belastung bröckeln oder sich lösen, besteht der Fugmörtel heutzutage aus Quarzsand und einem Harz, welches nicht wasserabweisend ist, sondern Drainage-Fähigkeiten aufweist. Grundsätzlich sollte immer darauf geachtet werden, dass Oberflächenwasser möglichst schnell abgeleitet wird und im Untergrund versickern kann.

Pflaster abgesackt! Was nun?
Das Pflaster kann aus unterschiedlichen Gründen absacken. Oftmals passiert dies durch Unterhöhlungen von Kleingetier, wie zum Beispiel Ameisen, Wildkaninchen oder auch Ratten. Auch Unterspülungen oder ständige ungleiche Belastung können dazu führen, daß das Pflaster absackt. Wichtig ist in diesem Fall zunächst, die Ursache zu ergründen.

Je nach Pflaster gilt es nun fachgerecht die Pflasterdecke aufzunehmen und die Ursache für das Absacken zu ergründen. Dabei gilt, weniger ist oft mehr, denn nicht immer werden die großen Gerätschaften gebraucht. Der Gesamteindruck der Pflasterdecke soll letztendlich erhalten bleiben und die Steine nach Möglichkeit wieder verwendet werden. Achtet man genau auf den Fugenverlauf und das Muster der Steine, so ist dies problemlos zu bewerkstelligen. Dafür bedarf es jedoch einer genauen Planung. Genaue Abmessungen und Markierungen helfen dabei die abgesackte Fläche festzulegen und die Gesamthöhe zu ermitteln. So entsteht ein genaues Randprofil, innerhalb dessen die Steine angehoben werden müssen. Wird diese Fläche dann freigelegt, kann die Schadensursache ermittelt und eine Lösung gefunden werden, um einen neuen Schaden dauerhaft zu verhindern.

Als erfahrene Spezialisten auf diesem Gebiet helfen wir Ihnen gerne weiter und beraten Sie hinsichtlich einer individuellen Lösung.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team von Brinkers GaLabau